Da heute nichts groß auf dem Plan steht, nutze ich die Zeit mal um euch meine ersten Eindrücke vom Leben von und mit Thais zu schildern.
Und da ich bislang außer Bangkok-City und einem Viertel am Stadtrand von Bangkok nichts von Thailand gesehen habe, fangen wir mal hier an.
Also zuerst einmal muss ich sagen, dass Bangkok eine wahnsinnig große, aber auch sehr laute Stadt ist, was besonders am vielen Verkehr liegt. Es gibt in dieser Stadt keine U- oder S-Bahn, nur einen 'Sky-train', also eine S-Bahn ca. 10m über den Straßen. Dieser Sky-train verkehrt bislang aber nur auf 2 recht kurzen Strecken, weitere sind aber meines Wissens in Bau (und imho bitter nötig). Die Innenstadt von Bangkok hat einige sehr schöne und sehr moderne Einkaufszentren und auch einige schöne Hochhäuser, allerdings sieht man, wenn man mit dem Bus durch die Stadt fährt auch immer wieder völlig heruntergekommene Häuser inmitten der neuen Häuser. Alles in allem gefällt mir die Stadt, bzw. das was ich bisher davon gesehen habe, bis auf den Smog der den Himmel täglich verdunkelt.
Ach ja, was ich unbedingt noch zum Verkehr in BKK sagen muss: Die aggressivsten Fahrer hier sind bislang eindeutig die Fahrer der Minivan Shuttle-Busse, die vom Campus Richtung Innenstadt fahren. Die Jungs rasen über die Straßen, überholen sowohl links wie auch rechts, je nachdem wo gerade frei ist und hupen immer gleich, wenn das Fahrzeug vor ihnen langsamer ist als sie es gerne hätten und sie gerade nicht vorbeikommen. Die Passagiere können sich in diesen Minivans nicht anschnallen und ja, wir hatten ein mulmiges Gefühl, als wir bei unserer ersten Fahrt ungebremst mit 140 km/h durch einen unbesetzten Mautposten gefahren sind - links und rechts waren vielleicht noch je 5-10cm Platz zum Randstein, wenn überhaupt.
So, dann mal zu den Thais:
Ich habe mir bevor ich nach Thailand kam einen schönen Kultur-Knigge für Thailand und ein Ratgeber-Buch für Weiße in Thailand durchgelesen, um mich ein bisschen auf die Art, wie die Thai leben vorbereiten zu können - und um die Fettnäpfchen zu kennen, bevor ich reinlaufe.
Allerdings musste ich jetzt feststellen, dass einige der Punkte, die in den Büchern standen zumindest auf die Thai in Bangkok kaum zutreffen. Das mag daran liegen, dass BKK eben auch schon recht stark durch den Westen geprägt worden ist, aber das soll jemand beurteilen, der mehr Ahnung vom Fach hat als ich.
Ein schönes Beispiel hierfür ist, dass ich jetzt schon einige Thai-Pärchen gesehen habe, die Händchen haltend und schmusend durch die Straßen liefen - etwas das den Büchern zufolge eigentlich absolut unüblich sein soll. Laut beiden Büchern gilt es in Thailand als sehr unschicklich, wenn Mann und Frau sich berühren oder öffentlich zeigen, dass sie zusammen sind.
2. Punkt: Land des Lächelns. Ich weiß nicht, wie es auf dem Land ist oder in den Tourismuszentren, in Bangkok scheinen die Leute jedenfalls nicht viel häufiger als sonst wo auf der Welt zu lächeln, solange sie unter sich sind. Gegenüber uns Farangs sind die meisten allerdings sehr freundlich und lächeln viel, evtl. weil sie uns als wandelnde Geldbeutel sehen? :D
Andererseits würde es mich auf Dauer wohl auch recht mies gelaunt machen, wenn ich jeden Tag eine graue Wolkendecke über mir hätte, so wie das seit unserer Ankunft hier ist.
Sonntag, 28. Oktober 2007
Freitag, 26. Oktober 2007
Two nights in Bangkok
So langsam beginnen wir uns einzuleben - und dazu gehört auch, dass wir angefangen haben, Bangkok zu erkunden. Begonnen haben wir in der Kao San Road, einer großen Kneipen- und Einkaufsmeile mitten in Bangkok. Die Fahrt dorthin mit Shuttle-Bus (Minivans für 13 Fahrgäste) und normalem Bus hat auch über eine Stunde gedauert, aber hat alles in allem nicht mehr als 1€ gekostet. Auf der Kao-San Road angekommen sind wir erst einmal die ganze Straße (oder zumindest den Bereich, der uns einnladend genug erschien) einmal hoch und runter gelaufen, bevor wir es uns dann in einer der unzähligen Straßenkneipen gemütlich gemacht haben. Und nachdem wir bislang in unserem Wohnheim und auch im Viertel darum die einzigen Farang waren, so waren in der Kao-San Road wirklich jede Menge Weißer Touris und Backpacker unterwegs. Dementsprechend waren die Getränke auch nicht mehr so viel billiger als in Dland. Aber angenehm war es dort dennoch. Nach unserem ersten thailändischen Bier (Chang heißt die Marke - und es schmeckt wie Wasser mit ein bisschen Bier-Aroma, hat dafür aber 6,4% o.O) wollten wir dann aber doch heim.
Und da nach 22 Uhr keine Busse bzw. Minivans mehr fahren, mussten wir uns ein Taxi nehmen. Davon stehen auf der Kao-San Road auch wirklich unzählige rum, die ganz begierig darauf sind, gut zahlende Farang mitzunehmen. Da wir beide heim wollten und nicht noch ewig nach einem seriösen Taxi suchen wollten, sind wir deshalb auch direkt beim ersten Taxifahrer, der uns zugewunken hat eingestiegen - was sich als teurer Fehler entpuppen sollte. Denn dieser freundliche Taxifahrer schaltete das Taxameter nicht ein, sondern feilschte erst einmal um den Preis rum, als wir ihm den Zettel mit der Adresse unseres Wohnnheims zeigten. Zuerst wollte er 500 Baht, was ca. 10€ entspricht. Damit wären wir zufrieden gewesen, allerdings schien der Taxifahrer zuerst nicht so richtig zu wissen, wo wir eigentlich hin wollten. So fuhr er erstmal los und erzählte uns die ganze Zeit, dass er einige ganze Zeit von irgendwelchen angeblich ganz billigen Bordellen, zu denen er uns als seine Freunde auch gerne bringen würde. Nachdem wir dieses Angebot höflich dankend abgelehnt haben, hat er sich wohl nach einer anderen Gelegenheit umgesehen, um Geld aus uns rauszuholen. Denn auf einmal waren die 500 Baht nicht mehr genug für die Fahrt (Zitat: "500 Baht, i die. I need 1000 Baht."). Tjo, da wir uns auch nicht mehr sicher waren, wieviel die Fahrt kosten durfte (normalerweise informieren wir uns über diese Preise immer bevor wir losziehen beim Leiter unseres Wohnheims) haben wir uns mit ihm dann auf 800 Baht geeinigt, ca. 16€. Das mag für deutsche Verhältnisse recht günstig sein, die Strecke entspricht immerhin gut 35 km. Aber für Thai-Verhältnisse ist das maßlos überteuert, wie uns im Nachhinein aufgefallen ist. Noch dazu hat der Fahrer fast permanent plappern müssen, seine Handynummer musste ich speichern und wir mussten ihm versprechen, beim nächsten Mal wenn wir nach BKK fahren ihn anzurufen.. blabla halt ;).
Naja, sei dem wie dem wolle, wir habens als Lehrgeld akzeptiert und werden in Zukunft bei jedem Taxifahrer darauf bestehen, dass er das Taxameter einschält.
Gestern haben wir dann einen recht ruhigen Tag eingelegt,ein paar Kleinigkeiten eingekauft, und abends haben wir uns dann die Kneipen/Cafés und Restaurants in der Nähe der Uni angeschaut. War auch sehr gemütlich dort, gab gutes Essen, nur leider immer noch kein gutes Bier (ich hätte ja kaum gedacht, dass ich sowas jemals sagen würde, aber ich vermisse das deutsche Bier hier doch - thailändisches Bier ist einfach nur wässrig).
Heute stand dann wieder der nächste Trip nach Bangkok an - mit dem Ziel, noch einige Klamotten und ein Handy für Matthias zu kaufen. Mit dem Taxi waren wir nach gut einer halben Stunde auch mitten in Bangkok, allerdings nicht bei dem Einkaufszentrum, zu dem wir eigentlich hin wollten, da der Motor des Taxis schon davor anfing zu überhitzen und wir dann lieber das letzte Stück laufen wollten. Das war aber auch kein Problem, denn die Innenstadt von BKK ist voll mit modernen, riesigen Einkaufszentren.
So hat es uns auch zuerst in den Siam Tower verschlagen, und das ist nun wirklich ein Palast für reiche Touris und reiche Thais. Hochmoderne und wunderschöne Einrichtung, innen hauptsächlich Designer-Modeläden oder Designer-Möbelläden. Als besonderes Schmankerl für mich gab es da aber auch den größten Buchladen, den ich je gesehen habe. Und der hat ein wirklich fantastisches Angebot - von Warcraft-Fantasy Romanen über alle möglichen Mangas und Comics zu Lehrbüchern, Bücher über Militärgeschichte und Staatsführung bis hin zu Büchern über Kunst und Architektur. Sobald die Bafög-Dollar wieder rollen werde ich dem Laden mal wieder einen Besuch abstatten, Bücher für umgerechnet 5€ die ich in Dland in keinem Laden so schnell finden würde darf man doch nicht liegen lassen ^^.
Nachdem wir dieses Kaufhaus einmal von oben bis unten angeschaut hatten und feststellen konnten, dass die reichen Thais wohl alle tierisch auf Golf abfahren müssen, so viele Golf-Mode- und -Ausrüstungsläden gab es dort, ging es es zu Fuß ein Stück durch die Innenstadt von Bangkok. Wir sind dabei durch ein recht schönes Einkaufsviertel, welches voller Passagen war, alle voll mit Läden für allen möglichen Kram. Durch Zufall sind wir so auch auf einem großen Platz gelandet, auf dem gerade eine Thai-Band Cover bekannter Rock-bands spielte. Im Vergleich zum sonst einheitlichen Hip-Hop- oder Thai-Pop-Gedüdel das sonst in Bangkok herrschte, war das eine angenehme Abwechslung, und 'The Pretender' von den Foo Fighters hat auch diese Band gut hingebracht. Fast direkt gegenüber von diesem Platz haben wir das Hardrock-Cafe Bangkok entdeckt, in dem wir auch noch ein Bier tranken (wieder Thai-Bier, wieder nicht sonderlich gut, aber immerhin das einzig bezahlbare im Hardrock-Cafe).
Als wir uns dann auf den Weg zur nächsten Skytrain-Station machen wollten, fanden wir dann doch auch endlich das MBK, das Einkaufszentrum, zu dem wir ursprünglich wollten. Darin fanden wir dann ähnlich wie in den Passagen unglaublich viele kleine Läden, die echt günstige Preise hatten. Und so haben wir dann aucht endlich einige Sachen gekauft, die wir auf jeden Fall brauchen können - als da wären ein weißes Hemd und eine schwarze Hose, was sowas wie unsere Schuluniform an der Uni sein wird. Dazu noch ein gelbes Polo-Shirt, auf dem das Wappen der thailändischen Königsfamilie zu sehen ist - die Thais sehen es sehr gerne, wenn auch Farang, also Weiße, dem König Respekt zollen. Nachdem wir nun also alle wichtigen Einkäufe für die nächste Zeit getätigt haben, sind wir per Sky-train und Minivan wieder heimgefahren.
Soooo, das sollte fürs erste mal genügen, wenn ich morgen Zeit und Lust habe, gibts ein paar Eindrücke zu den Thais und Bangkok ;).
Die Gallerie habe ich auch mal um ein paar Bilder die die Umgebung meines Wohnheims zeigen erweitert.
Und da nach 22 Uhr keine Busse bzw. Minivans mehr fahren, mussten wir uns ein Taxi nehmen. Davon stehen auf der Kao-San Road auch wirklich unzählige rum, die ganz begierig darauf sind, gut zahlende Farang mitzunehmen. Da wir beide heim wollten und nicht noch ewig nach einem seriösen Taxi suchen wollten, sind wir deshalb auch direkt beim ersten Taxifahrer, der uns zugewunken hat eingestiegen - was sich als teurer Fehler entpuppen sollte. Denn dieser freundliche Taxifahrer schaltete das Taxameter nicht ein, sondern feilschte erst einmal um den Preis rum, als wir ihm den Zettel mit der Adresse unseres Wohnnheims zeigten. Zuerst wollte er 500 Baht, was ca. 10€ entspricht. Damit wären wir zufrieden gewesen, allerdings schien der Taxifahrer zuerst nicht so richtig zu wissen, wo wir eigentlich hin wollten. So fuhr er erstmal los und erzählte uns die ganze Zeit, dass er einige ganze Zeit von irgendwelchen angeblich ganz billigen Bordellen, zu denen er uns als seine Freunde auch gerne bringen würde. Nachdem wir dieses Angebot höflich dankend abgelehnt haben, hat er sich wohl nach einer anderen Gelegenheit umgesehen, um Geld aus uns rauszuholen. Denn auf einmal waren die 500 Baht nicht mehr genug für die Fahrt (Zitat: "500 Baht, i die. I need 1000 Baht."). Tjo, da wir uns auch nicht mehr sicher waren, wieviel die Fahrt kosten durfte (normalerweise informieren wir uns über diese Preise immer bevor wir losziehen beim Leiter unseres Wohnheims) haben wir uns mit ihm dann auf 800 Baht geeinigt, ca. 16€. Das mag für deutsche Verhältnisse recht günstig sein, die Strecke entspricht immerhin gut 35 km. Aber für Thai-Verhältnisse ist das maßlos überteuert, wie uns im Nachhinein aufgefallen ist. Noch dazu hat der Fahrer fast permanent plappern müssen, seine Handynummer musste ich speichern und wir mussten ihm versprechen, beim nächsten Mal wenn wir nach BKK fahren ihn anzurufen.. blabla halt ;).
Naja, sei dem wie dem wolle, wir habens als Lehrgeld akzeptiert und werden in Zukunft bei jedem Taxifahrer darauf bestehen, dass er das Taxameter einschält.
Gestern haben wir dann einen recht ruhigen Tag eingelegt,ein paar Kleinigkeiten eingekauft, und abends haben wir uns dann die Kneipen/Cafés und Restaurants in der Nähe der Uni angeschaut. War auch sehr gemütlich dort, gab gutes Essen, nur leider immer noch kein gutes Bier (ich hätte ja kaum gedacht, dass ich sowas jemals sagen würde, aber ich vermisse das deutsche Bier hier doch - thailändisches Bier ist einfach nur wässrig).
Heute stand dann wieder der nächste Trip nach Bangkok an - mit dem Ziel, noch einige Klamotten und ein Handy für Matthias zu kaufen. Mit dem Taxi waren wir nach gut einer halben Stunde auch mitten in Bangkok, allerdings nicht bei dem Einkaufszentrum, zu dem wir eigentlich hin wollten, da der Motor des Taxis schon davor anfing zu überhitzen und wir dann lieber das letzte Stück laufen wollten. Das war aber auch kein Problem, denn die Innenstadt von BKK ist voll mit modernen, riesigen Einkaufszentren.
So hat es uns auch zuerst in den Siam Tower verschlagen, und das ist nun wirklich ein Palast für reiche Touris und reiche Thais. Hochmoderne und wunderschöne Einrichtung, innen hauptsächlich Designer-Modeläden oder Designer-Möbelläden. Als besonderes Schmankerl für mich gab es da aber auch den größten Buchladen, den ich je gesehen habe. Und der hat ein wirklich fantastisches Angebot - von Warcraft-Fantasy Romanen über alle möglichen Mangas und Comics zu Lehrbüchern, Bücher über Militärgeschichte und Staatsführung bis hin zu Büchern über Kunst und Architektur. Sobald die Bafög-Dollar wieder rollen werde ich dem Laden mal wieder einen Besuch abstatten, Bücher für umgerechnet 5€ die ich in Dland in keinem Laden so schnell finden würde darf man doch nicht liegen lassen ^^.
Nachdem wir dieses Kaufhaus einmal von oben bis unten angeschaut hatten und feststellen konnten, dass die reichen Thais wohl alle tierisch auf Golf abfahren müssen, so viele Golf-Mode- und -Ausrüstungsläden gab es dort, ging es es zu Fuß ein Stück durch die Innenstadt von Bangkok. Wir sind dabei durch ein recht schönes Einkaufsviertel, welches voller Passagen war, alle voll mit Läden für allen möglichen Kram. Durch Zufall sind wir so auch auf einem großen Platz gelandet, auf dem gerade eine Thai-Band Cover bekannter Rock-bands spielte. Im Vergleich zum sonst einheitlichen Hip-Hop- oder Thai-Pop-Gedüdel das sonst in Bangkok herrschte, war das eine angenehme Abwechslung, und 'The Pretender' von den Foo Fighters hat auch diese Band gut hingebracht. Fast direkt gegenüber von diesem Platz haben wir das Hardrock-Cafe Bangkok entdeckt, in dem wir auch noch ein Bier tranken (wieder Thai-Bier, wieder nicht sonderlich gut, aber immerhin das einzig bezahlbare im Hardrock-Cafe).
Als wir uns dann auf den Weg zur nächsten Skytrain-Station machen wollten, fanden wir dann doch auch endlich das MBK, das Einkaufszentrum, zu dem wir ursprünglich wollten. Darin fanden wir dann ähnlich wie in den Passagen unglaublich viele kleine Läden, die echt günstige Preise hatten. Und so haben wir dann aucht endlich einige Sachen gekauft, die wir auf jeden Fall brauchen können - als da wären ein weißes Hemd und eine schwarze Hose, was sowas wie unsere Schuluniform an der Uni sein wird. Dazu noch ein gelbes Polo-Shirt, auf dem das Wappen der thailändischen Königsfamilie zu sehen ist - die Thais sehen es sehr gerne, wenn auch Farang, also Weiße, dem König Respekt zollen. Nachdem wir nun also alle wichtigen Einkäufe für die nächste Zeit getätigt haben, sind wir per Sky-train und Minivan wieder heimgefahren.
Soooo, das sollte fürs erste mal genügen, wenn ich morgen Zeit und Lust habe, gibts ein paar Eindrücke zu den Thais und Bangkok ;).
Die Gallerie habe ich auch mal um ein paar Bilder die die Umgebung meines Wohnheims zeigen erweitert.
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Ankunft und der erste Tag
Die gutte Nachricht vorweg: Matthias und ich sind gestern gut in Bangkok angekommen. Für meine Wenigkeit war es der erste Flug überhaupt, dementsprechend hing ich auch einen großen Teil der Zeit am Fenster (Fensterplatz sei Dank). Die Aussicht die man aus einem Flieger hat ist schon wahnsinnig schön. Allerdings sind 10 Stunden im Flieger dennoch etwas lange, besonders wenn man wie ich etwas größer ist und deshalb kaum Platz hat, um die Beine mal auszustrecken. Naja, auch das kann man überstehen und so kamen wir am Dienstag, 23.10. mit nur knapp 3 Stunden Verspätung in Bangkok an, wo wir auch direkt von Ms. Peechalika abgeholt worden, das ist die für uns zuständige Mitarbeiterin der Uni hier. Vom Flughafen ging es dann mit dem Auto zum Wohnheim, die Fahrt dauerte ca. eine Stunde - während der man schon einen ersten Blick auf Thailand und Bangkok werfen konnte. Das erste, was uns auf der Fahrt auffiel (neben der Tatsache, dass bei den Thais wie bei den Engländertn Linksverkehr gilt) waren die vielen Wellblechhütten, die am Straßenrand standen. In diesem Land sind die Unterschiede zwischen Arm und Reich wirklich viel offensichtlicher als bei uns. Auch direkt neben unserem Wohnheim stehen einige Wellblechhütten - auf der anderen Seite der Straße dafür einige topmoderne Stadien, in denen die letzten Asian Games stattfanden.
Gestern haben wir dann auch nicht mehr all zu viel gemacht, sind nur noch abends in den 'Future Park', das ist ein Platz um den mehrere wirklich riesige Einkaufszentren stehen. Diese sind allerdings sehr westlich angehaucht und eingerichtet, vom McDonald's bis zum Adidas-Store. Entsprechend sind auch die Preise in den Läden dort nicht viel niedriger als bei uns. Gekauft haben wir deshalb auch außer dem allernötigsten Fressalien (wir haben Cornflakes gefunden, juhu) und 2 pre-paid-Telefonkarten nichts mehr.
Tag 2:
Heute stand erst einmal lange ausschlafen an - die lange Reise hat ihren Tribut verlangt. Nachdem wir dann gegen 12 Uhr beide mal ansprechbar und einigermaßen fit waren haben wir erst einmal die Kaution für unser Wohnheim gezahlt. Danach stand Internet einrichten auf dem Plan - das hat allerdings etwas gedauert, weil man uns erst in 3 verschiedene Niederlassungen des selben Internet-Cafes geschickt hat, bis wir dann endlich in der 'Zentrale' waren, wo man uns die Accounts eingerichtet hat (haben beide einen 512k Zugang - nicht unbedingt das Schnellste, aber immerhin). Als das dann fertig war, wollten wir auch gleich ausprobieren, ob das nun tut - was es natürlich nicht tat. Ich weiß immer noch nicht, warum aber mein Rechner beharrte standhaft darauf, dass kein LAN-Kabel eingesteckt sei, egal wie oft man dieses einsteckte. Der Techniker des I-Net Cafes, der nur schauen wollte, ob alles bei uns funktioniert saß dann genauso ratlos vor meinem Rechner und hat dann verzweifelt an meinem deutschen Rechner einige Netzwerkeinstellungen vorgenommen, die allerdings allesamt auch nicht zum Ziel führten. Nach ca. einer Stunde rief er dann einen Freund von sich an, der mit einem USB-LAN-Adapter vorbeikam, über den das ganze nun funktioniert.
Als das Internet dann also schließlich tat sind wir mit einem anderen Austausch-Studenten, einem Ägypter aus Darmstadt erstmal essen gegangen, und zwar typisches Thai-Essen in dem was für die Studenten der Uni hier wohl die Mensa ist. Das Essen war wie zu erwarten war recht gut gewürzt, und zu unserer angenehmen Überraschung auch sehr billig. Ca. 1€ für 2 Cola und ein komplettes Essen haben wir gezahlt. Das war im Vergleich zu den 6€ die wir gestern in einem Restaurant in dem großen Einkaufszentrum liegen gelassen haben sehr angenehm, vor allem weil das Essen heute echt gut geschmeckt hat (mir zumindest :D).
Heute abend werden wir dann noch auf die Kao San Road schauen, einer großen Einkaufs- und Vergnügungsmeile.
So long, Grüße aus Thailand, ich werde mich in den nächsten Tagen wieder melden.
Gestern haben wir dann auch nicht mehr all zu viel gemacht, sind nur noch abends in den 'Future Park', das ist ein Platz um den mehrere wirklich riesige Einkaufszentren stehen. Diese sind allerdings sehr westlich angehaucht und eingerichtet, vom McDonald's bis zum Adidas-Store. Entsprechend sind auch die Preise in den Läden dort nicht viel niedriger als bei uns. Gekauft haben wir deshalb auch außer dem allernötigsten Fressalien (wir haben Cornflakes gefunden, juhu) und 2 pre-paid-Telefonkarten nichts mehr.
Tag 2:
Heute stand erst einmal lange ausschlafen an - die lange Reise hat ihren Tribut verlangt. Nachdem wir dann gegen 12 Uhr beide mal ansprechbar und einigermaßen fit waren haben wir erst einmal die Kaution für unser Wohnheim gezahlt. Danach stand Internet einrichten auf dem Plan - das hat allerdings etwas gedauert, weil man uns erst in 3 verschiedene Niederlassungen des selben Internet-Cafes geschickt hat, bis wir dann endlich in der 'Zentrale' waren, wo man uns die Accounts eingerichtet hat (haben beide einen 512k Zugang - nicht unbedingt das Schnellste, aber immerhin). Als das dann fertig war, wollten wir auch gleich ausprobieren, ob das nun tut - was es natürlich nicht tat. Ich weiß immer noch nicht, warum aber mein Rechner beharrte standhaft darauf, dass kein LAN-Kabel eingesteckt sei, egal wie oft man dieses einsteckte. Der Techniker des I-Net Cafes, der nur schauen wollte, ob alles bei uns funktioniert saß dann genauso ratlos vor meinem Rechner und hat dann verzweifelt an meinem deutschen Rechner einige Netzwerkeinstellungen vorgenommen, die allerdings allesamt auch nicht zum Ziel führten. Nach ca. einer Stunde rief er dann einen Freund von sich an, der mit einem USB-LAN-Adapter vorbeikam, über den das ganze nun funktioniert.
Als das Internet dann also schließlich tat sind wir mit einem anderen Austausch-Studenten, einem Ägypter aus Darmstadt erstmal essen gegangen, und zwar typisches Thai-Essen in dem was für die Studenten der Uni hier wohl die Mensa ist. Das Essen war wie zu erwarten war recht gut gewürzt, und zu unserer angenehmen Überraschung auch sehr billig. Ca. 1€ für 2 Cola und ein komplettes Essen haben wir gezahlt. Das war im Vergleich zu den 6€ die wir gestern in einem Restaurant in dem großen Einkaufszentrum liegen gelassen haben sehr angenehm, vor allem weil das Essen heute echt gut geschmeckt hat (mir zumindest :D).
Heute abend werden wir dann noch auf die Kao San Road schauen, einer großen Einkaufs- und Vergnügungsmeile.
So long, Grüße aus Thailand, ich werde mich in den nächsten Tagen wieder melden.
Sonntag, 21. Oktober 2007
blog-Eröffnung
Mit diesem kleinen Post eröffne ich meinen Blog für mein Auslandssemester am SIIT in Bangkok vom November 07 bis März 08.
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